EUD positioniert sich zur AFD

Der Regionalverband Hannover der Europa-Union wird in den kommenden Monaten weiter aktiv dazu beitragen, dass bei den Europawahlen im kommenden Jahr europafeindliche Stimmen bedeutungslos sind!

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Der Regionalverband Hannover der Europa-Union hat mit grosser Sorge die in Magdeburg gefassten europapolitischen Beschlüsse der AfD und die damit verbundenen Kandidatenaufstellungen für die 2024 anstehenden Europawahlen zur Kenntnis genommen.

Das dahinter stehende, nationalistische Gedankengut offenbar weiter AfD-Kreise widerspricht diametral den Vorstellungen der Europa-Union für einen auszubauenden europäischen Einigungsprozess, der allein in einer multipolarer werdenden Welt sicherstellen kann, dass Europa auch zukünftig seine Interessen mit einbringen kann.

Der bisherige europäische Einigungsprozess hat nach den verhängnisvollen Ereignissen des letzten Jahrhunderts eine weitgehend friedliche Entwicklung Europas ermöglicht, die durch den brutalen und völkerrechtswidrigen Einmarsch Russlands in die Ukraine leider erneut gefährdet ist.

Kritik an europäischen Institutionen, die berechtigt sein mag, darf nicht dazu führen, erneut in eine europäische Kleinstaaterei abzugleiten, deren Mitglieder nur in einem losen Interessenverbund einander gegenüberstehen.

Nicht nur in ökonomischer Hinsicht (siehe Brexit) wäre ein Zerfall Europas gerade auch für Deutschland katastrophal!

Gerade auch im Hinblick auf weltweite Szenarien wie Pandemien, klimatische Entwicklungen und drohendem Erstarken autoritärer Systeme ist ein fortschreitender Zusammenschluss unerlässlich!

Der Regionalverband Hannover der Europa-Union wird daher in den kommenden Monaten weiter aktiv dazu beitragen, dass bei den Europawahlen im kommenden Jahr europafeindliche Stimmen bedeutungslos sind!