9. Mai ist Europatag, ein Tag zum Feiern und zum Nachdenken! In Vielfalt geeint!

Am 9. Mai 1950 begann das Projekt "Europa" mit dem Vorschlag Robert Schumanns, ein vereintes Europa zu gründen.

 

Jüngere Generationen sind sich der Errungenschaften Europas nicht immer bewusst, da vieles selbstverständlich geworden ist. Das ist ein Erfolg und die Verwirklichung der Visionen der Gründer Europas. Doch was wir nicht zu schätzen wissen, werden wir nicht verteidigen. Die Wahlergebnisse in den Europäischen Staaten zeigen einen Rechtsruck und eine damit einhergehende Europa-Skepsis. 

Europa ist nicht perfekt! Es ist nach wie vor ein Projekt, was weiterentwickelt werden muss. Es hat sich ehrgeizige, fast unerreichbare Ziele gesetzt, um den Weg für jede Generation zu zeigen: 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Dieser Artikel ist das Fundament der Grundrechte, auch unseres Grundgesetzes.   

Die Freiheit in Europa zu reisen, seine Religion auszuüben, seine Meinung zu äußern, sich zu versammeln und die persönlichen Freiheiten, wie die Achtung des Privatlebens. 

Die Arbeitsweise Europas beruht auf der repräsentativen Demokratie. Sie gewährt allen Europäer/innen automatisch politische Rechte. 

Europa ist die Gleichstellung von Frauen und Männern und für alle die gleichen Rechte vor dem Gesetz. Die Rechtsstaatlichkeit ist ebenso wie die Menschenrechte Grundlage der EU.

Diese Ziele werden niemals unmodern oder uncool. Sie weiterhin zu verfolgen, ist Aufgabe aller Europäer/innen. 

Umso wichtiger ist es, mit jungen Generationen darüber zu diskutieren, was für sie Europa heute bedeutet und was sie sich in Zukunft davon versprechen und welchen Anteil sie daran einnehmen möchten. Sie leben bereits in einer vielfältigen europäischen Gesellschaft. Grenzen in Europa sind ihnen unbekannt. Davon konnten die Gründer nur träumen: In Vielfalt geeint!