Die Bändigung des Stiers ist schwer! Zu unserem Schutz sind wir alle gefordert, Europa zu bauen!

Der Gipfel am 20.2.25 der EU-Regierungschefs hat leider wieder einmal gezeigt, wie schwer für „Europa“ die Bändigung des Stiers ist. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und Europa und angesichts einer irrlichternden Präsidentschaft in den USA, die das Schutzversprechen für Europa mit immer mehr Fragezeichen versieht, können sich die Staaten der EU immer noch nicht auf eine gemeinsame Linie einigen.

 Nicht nur Robert Fico (Slowakei) und Viktor Orban (Ungarn) hemmen ein gemeinsames Vorgehen gegen den Aggressor, auch Länder wie Spanien, Italien, Portugal und Frankreich haben offensichtlich ein anderes Verständnis der Bedrohungslage. Deren Focus ist eher auf gemeinsame Schuldenaufnahme gerichtet.

Kein vernunftbegabter Mensch in Europa will die Ausweitung des Angriffskrieges, im Gegenteil! Auch will niemand in führender politischer Position einen vollständigen Bruch mit den USA. Aber gegenüber beiden Akteuren (und auch China) muss klar werden, dass Europa keine „Verfügungsmasse“ ist!

Die Bemühungen der Kommission zu einer einheitlicheren Verteidigungsstrategie auch im militärischen Bereich werden kurz- und mittelfristig in einem „Bündnis der Willigen“ intensiviert werden müssen (zunehmend auch mit Großbritannien). 

Europa hat noch einen steinigen Weg vor sich. Aber eine neue deutsche Bundesregierung kann und muss auch im eigenen Interesse wieder Orientierung geben!

Aber auch wir alle sind in unserem Alltag gefordert, unser Europa weiter zu bauen, damit wir geschützt hier leben können!