Der Vorstand bedauert dies umso mehr als in einer entscheidenden geopolitischen Phase, in der die Einigung Europas eher noch stärker vorangetrieben werden muss, damit ein gegenteiliges Zeichen gesetzt wird!
Mag die personelle und inhaltliche Verfasstheit dieses Ministeriums auch nicht gänzlich frei von Kritik gesehen werden, so hätte diese Kabinettsumbildung wohl eher ein Zeichen für die Stärkung des europäischen Gedankens setzen müssen.
Nicht nur die Menschen in Niedersachsen kennen und schätzen die individuellen Vorteile der EU, auch die wirtschaftlichen Verflechtungen der niedersächsischen Unternehmen mit den europäischen Absatz- und Beschaffungsmärkten bedürfen flankierender Maßnahmen durch die Politik!
Die beabsichtigte Eingliederung in die Staatskanzlei wird zu einer De-Priorisierung des Europa-Gedankens führen und damit den nachhaltigen Interessen Niedersachsens schaden!
Der am 09.05.25 bevorstehende Europa-Tag ist daher eine gute Gelegenheit, öffentlichkeitswirksam gegen diese kurzsichtigen Pläne Stellung zu beziehen!