EU-Generaldirektor Johannes Laitenberger spricht am 30. Oktober 2018 zu "Europa im Wettbewerb" in Göttingen

Die überparteiliche Europa-Union im Göttinger Kreisverband lädt zu einem öffentlichen "Europagespräch" am Dienstag, den 30. Oktober 2018, 19 Uhr, in die historische Halle des Alten Rathauses in Göttingen, Markt 9, ein. Zu dem Thema „Europa im Wettbewerb“ spricht der Generaldirektor der Direktion Wettbewerb Johannes Laitenberger aus Brüssel.

Johannes Leitenberger

Die überparteiliche Europa-Union im Göttinger Kreisverband lädt zu einem öffentlichen "Europagespräch" am Dienstag, den 30. Oktober 2018, 19 Uhr, in die historische Halle des Alten Rathauses in Göttingen, Markt 9, ein. Zu dem Thema „Europa im Wettbewerb“ spricht der Generaldirektor der Direktion Wettbewerb Johannes Laitenberger aus Brüssel.

Der 1964 in Hamburg geborene Laitenberger war bereits während seiner Jugend in Portugal politisch aktiv und engagierte sich parallel zu seinem rechtswissenschaftlichen Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn als stellvertretender Vorsitzender eines europäischen Hochschulverbandes. Schon früh wandte sich der promovierte Jurist beruflich einer Tätigkeit für die Kommission der Europäischen Union zu. So wurde er nach Beschäftigungen bei einer Anwaltskanzlei (1995) und einem Industrieverband (1996) nach einem Allgemeinen Auswahlverfahren 1996 als EU-Beamter in das Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union in Brüssel (Belgien) berufen. 1999 wechselte er in die Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission, 1999 in das Kabinett der luxemburgischen Kommissarin Viviane Redding. Unter Kommissionspräsident Baroso wurde der Referent schließlich erst Pressesprecher und dann Kabinettschef, um 2014 in einem Auswahlverfahren erst zum stv. Generaldirektor und dann im Juni 2015 zum Generaldirektor der Generaldirektion Wettbewerb ernannt zu werden. Die 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Generaldirektion Wettbewerb haben die Aufgabe, im Namen der EU-Kommission die EU-Wettbewerbsvorschriften des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union durchzusetzen.

Kommissionspräsident Juncker hat im Rahmen seines kürzlichen Washington-Besuchs mit dem US-Präsidenten D. Trump, der die EU schon einmal schnell als „Feind“ bezeichnet, für eine zeitweise Deeskalation des Konflikts um Strafzölle gesorgt. Was aber ist zu tun, um Europa „wettbewerbsfähig“ aufzustellen? Hierzu wird Dr. Laitenberger einleiten und anschließend in einem vom Europa-Union-Kreisvorsitzenden Harm Adam moderierten Bürgerdialog mit den Zuhörerinnen und Zuhörern auch über die zukünftige institutionelle und politische Ausrichtung der Europäischen Union diskutieren. 

Dem Europagespräch schließt sich ein Empfang im Restaurant Bullerjahn an. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Europa-Union Deutschland e. V. durchgeführt.

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