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Sie Beiträge, die auch weiterhin von Interesse sind....
Europawoche 2006
in Niedersachsen
Bereits zum
20.Mal hatte die Europa-Union BS-WF am 3. Mai 2006 eine Europafeierstunde
im Rathaus organisiert. Das Blasorchester der Wilhelm-Bracke-GS
spielte die Europahymne und Bürgermeisterin in Inge Kükelhan
und R. Krieger EU-Beauftragter der Stadt hoben die europäischen
Bezüge der Stadt hervor.
"Zuwanderung
und Integration" war das Thema eines Podiums in Göttingen.
In Ihren Einleitungsvortrag hob Prof. Ursula Brisl, TU, Berlin,
die Bedeutung einer koordinierten europäischen Migrationspolitik
hervor. In einer kontroversen Diskussion unter Einbindung des
Publikum betonte die Europaabgeordnete Quisthoudt-Rowohl das Migrationspolitik
nicht zentral von Brüssel gemacht werden könne und Wulf
Schönbohm, KAS, forderte strenge nationale Regelungen. Man
sei zu lang blauäugig an das Thema herangegangen.
In Hajen
pflanzten die Hamelner Europäer den bereits 19. Europabaum
in ihrem Landkreis.
Die Europaabgeordneten
Helga Trüpel, Matthias Groote und Willem Schuth waren Gesprächspartner
90-minütigen Sendungen im Oldenburger Lokalsender, die von
anderen niedersächsischen Lokalsendern übernommen wurden.
Der Kreisvorsitzende Adolf Schröder referierte zu "
Vision Europa? -Aktuelle Fragen der Europapolitik".
21. Europafest in
Gifhorn
Unter Mitwirkung
von Gruppen aus 12 Nationen fand am 7. Mai von 11:00 bis 18:00
Uhr im Gifhorner Schloss wieder das Europafest unter Leitung der
Europa-Union Deutschland, Kreisverband Gifhorn mit seinem bunten
Bühnenprogramm, den zahlreichen Informationsständen
und dem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken bei
strahlendem Wetter wieder den Zuspruch von etwa 4000 Besuchern.
Ausstellung und
Preisverleihung in Hannover
Eine
lokale Preisverleihung war der Höhepunkt der traditionellen
Ausstellung (11. - 31. Mai 2006) von Schülerarbeiten des
53. Europäischen Schulwettbewerb in Hannover zum Thema
"Vielfalt entdecken - Partnerschaft leben".
Im Rahmen der Eröffnung am 11. Mai 2006 stellten die Mitglieder
der Bundes- und der Landesjury des Wettbewerbes Helga Ritzer und
Franz Müller, die Einzelthemen der Altersgruppen anhand von
ausgestellten Arbeiten vor
Am 30. Mai 2006 um 16:30 Uhr übereichte der Kreisvorsitzende
Rainer C. Schröer in Anwesenheit der Hannoverschen Schulausschussvorsitzenden
Eleni Mourmouri einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der
Region Preise als Anerkennung für ihre Leistungen.
"Singen für
Europa" als Bekenntnis zur Einheit
Am
11. Juni fand im Foyer des Vechtaer Rathauses ein "Singen
für Europa" statt, zu dem sich über 300 Mitbürgerinnen
und Mitbürger eingefunden hatten. Sieben Chöre der Stadt
und der Umgebung boten ein umfangreiches und vielfältiges
Programm, das von deutschen und europäischen Volksliedern
über klassisches Liedgut bis hin zu Gospels und Melodien
aus Musicals reichte. Die "Friedensvisionen" des MGV
"Liederkranz Vechta" leiteten zur "Ode an die Freude"
über, die gemeinsam mit dem Publikum gesungen wurde.
Zuvor
hatte - in Gegenwart des Europa-Abgeordneten Prof. Dr. H.-P. Mayer,
- Bürgermeister Uwe Bartels in seiner Ansprache die Wichtigkeit
des europäischen Einigungswerks betont. Helmut Backhaus,
der Organisator des Chorkonzerts, hatte die tiefere Bedeutung
eines "Singens für Europa" hervorgehoben. Dabei
hatte letzterer die Notwendigkeit erläutert, Vorurteilen
über Europa entgegenzuwirken, und die Idee der "Einheit
in der Vielfalt" als erstrebenswerte Form eines friedlichen
Europas unterstrichen.
Rumänien und
Bulgarien an der Tür zur EU Vortrag in Osterholz-Scharmbeck
Auf Einladung
des Vorsitzenden des Kreisverbandes Osterholz, Marcus Oberstedt,
berichtete die Bremer Europa-Abgeordnete Helga Trüpel (Bündnis
90/Die Grünen) über Fortschritte bei der Erweiterung
der Europäischen Union. Im
Mai 2004 sei die Aufnahme von zehn weiteren Ländern in die
EU eingeleitet worden, berichtete Trüpel. Für diese
Länder müssten nun die Beitrittsverträge ausgearbeitet
werden. Voraussetzung für die Vertragsverhandlungen sei,
dass sich die beitrittswilligen Staaten an die Kopenhagener Verträge
hielten, die Mitte der 90er Jahre erstellt worden seien. Darin
werde die Demokratie als einzig gültige Herrschaftsform verankert.
Außerdem werde die Gewaltenteilung vorgeschrieben sowie
die Gleichstellung von Mann und Frau, die allgemeinen Menschenrechte,
der Minderheitenschutz sowie die Abschaffung der Todesstrafe gefordert.
Ob
Rumänien und Bulgarien, die zum 01.01.2007 der EU beitreten
werden, diese rechtsstaatlichen Wertmaßstäbe befolgen
oder welche Anstrengungen sie unternehmen, um sie zu erreichen,
darüber wache die EU und erstelle regelmäßig Fortschrittsberichte.
Trüpel kündigte an, dass im April/Mai der nächste
Fortschrittsbericht vorgelegt werde, der dann vom Europäischen
Parlament und vom Europarat bewertet wird.
Die
Kommission begleite die Bemühungen der Beitrittskandidaten
wohlwollend und unterstütze deren Bemühungen, bestehende
Defizite zu beheben. Bei der Beurteilung der Fortschritte müsse
immer auch die geschichtliche Entwicklung des jeweiligen Landes
berücksichtigt werden. Auch wenn die beiden Balkanstaaten
Rumänien und Bulgarien landwirtschaftlich geprägte Strukturen
aufwiesen, hätten sie sich doch politisch unterschiedlich
entwickelt. Die Ausgangsbedingungen für eine demokratische
und marktwirtschaftliche Entwicklung seien vergleichsweise schwierig.
Beide Länder seien zwar noch immer in einigen Bereichen rückständig,
hätten aber in einem Aufholprozess wichtige und unumkehrbare
Fortschritte gemacht. Dennoch seien weiterhin Mängel zu beobachten.
Obwohl
Rumänien wie auch Bulgarien die rechtsstaatlichen Prinzipien
in ihren Verfassungen festgeschrieben hätten, unterliefen
Justiz und Polizei diese Prinzipien oft willkürlich. Man
beobachte eine Machtverschiebung von der Legislative zur Exekutive.
Die Eliten würden ihr Ämter missbrauchen und die staatliche
Verwaltung werde nur unzureichend kontrolliert. Bei der Umsetzung
rechtlicher Normen gebe es noch Defizite. Eine Cliquenwirtschaft
setze sich häufig über klare behördliche Vorgaben
hinweg.
So
würden die Parteienbildung erschwert und Reformvorhaben behindert.
Die verfassungsmäßigen Menschen- und Minderheitenrechte
würden zwar nicht systematisch, aber kontinuierlich verletzt.
Die organisierte Kriminalität werde nur unzureichend bekämpft.
Rumänien und Bulgarien seien Transitländer für
den internationalen Drogenhandel. Waffen- und Menschenhandel würden
unter den Augen der Behörden blühen. Die Korruption
bestimme weiterhin das gesellschaftliche und wirtschaftliche Handeln.
Helga
Trüpel folgerte an diesem Abend in Osterholz-Scharmbeck,
dass die festgestellten Defizite die demokratische Entwicklung
in diesen Ländern erschweren würden. Darum müsse
man jetzt prüfen, welche Konsequenzen sich für den EU-Beitritt
ergäben und welche längerfristigen Strategien zu ergreifen
seien. Dies sei ein komplizierter Abwägungsprozess. Man dürfe
den Reformprozess in diesen Ländern nicht abbremsen, müsse
andererseits aber auch auf die Durchsetzung demokratischer Kriterien
drängen. Dem
Vortrag von Helga Trüpel folgte eine längere Diskussionsrunde
über die EU-Erweiterung.
NIREB wählt
neues Präsidium
Auf
seiner Mitgliederversammlung am 20.September 2005 hat der Niedersächsische
Rat der Europäischen Bewegung (NiREB) ein neues Präsidium
gewählt.
Nachfolgerin
der NiREB-Präsidentin Edda Goede, Landtagsvizepräsidentin
a.D., wurde Hermann Dinkla, MdL, Mitglied im Ausschuss der Regionen
und stv. CDU-Fraktionsvorsitzender. Die Vizepräsidenten Heinz
Davidsohn, Leiter der Europaabteilung in der Niedersächsischen
Staatskanzlei, und Wolfgang Zapfe, Vorsitzender der Europa-Union
Deutschland Landesverband Niedersachsen, wurden in ihren Ämtern
bestätigt. NIREB
im Internet.....

v.l.n.r.:
H. Davidsohn, E. Goede, H. Dinkla, W. Zapfe
Landesversammlung
in Oldenburg
hier in loser
Reihenfolge Fotos von der Landesversammlung, die am 11.10.03 in
Oldenburg stattfand.
Wenn Sie
auf eines der Bilder klicken, erscheint in einem neuen Fenster
die große Version des Bildes (zum Download rechte Maustaste:
Bild speichern unter...)
Einen Bericht
von der Versammlung finden
Sie hier....(als pdf-Datei)
   
  
    
    
  
Beschluß
des Bundesausschusses zur Regierungskonferenz vom 20.9.03
(als pdf-Datei)
Veranstaltung:
Europa, Verfassung, Osterweiterung
am 25. 09. 2003 ab 19.30 im Mercure Atrium Hotel in Braunschweig,
Berliner Platz 3
Es sprechen:
- Herr Dr.
Werner Hoyer, Staatsminister a.D. MdB, Präsident der ELDR,
FDP, zugesagt
- Herr Peter
Altmaier, MdB, Mitglied des Europaausschusses des BT, stellvertretendes
Mitglied im EU - Grundrechte - Konvent und im EU - Verfassungskonvent,
CDU, zugesagt
- Frau Erika
Mann, MdEP, Mitgl. im Aussch. für Industrie, Außenhandel,
Forschung u. Energie, SPD, zugesagt
- Frau Heide
Rühle, MdEP, Mitglied im Aussch. für Freiheiten u.
Rechte der Bürger, Bündnis90/Die Grünen, zugesagt.
Eine Veranstaltung
der Europa - Union Deutschland
Landesverband
Niedersachsen
Kreisverband Salzgitter - Goslar
Kreisverband Braunschweig - Wolfenbüttel
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